Schatten zum Einfahren oder ein Dach für häufigere Nutzung bei Regen? GSR-Ulm vergleicht mit Ihnen die passende Bauart, plant Befestigung und Entwässerung und montiert mit dem eigenen Team. In unserer Ausstellung in Dornstadt können Sie ausgewählte Systeme selbst bedienen.
Ein geführtes Tuch läuft auf seitlichen Schienen; vordere Pfosten tragen die Konstruktion. Eingefahren kommt wieder mehr Tageslicht auf Terrasse und Fassade.
WAREMA Perea P40 ist auf Sonnenschutz ausgerichtet. Die WeatherEdition ist eine eigene, für Regenschutz ausgelegte Variante. Die normale P40 darf damit nicht gleichgesetzt werden.
Für häufigere Nutzung bei Regen braucht es eine dafür ausgelegte Bespannung, die richtige Dachstellung beziehungsweise Neigung und eine definierte Ableitung des Wassers.
Perea P60 mit aufrollbarem Tuch, P70 mit Falttechnik und LEINER PERGOLA SUNRAIN Q mit absenkbarem Faltdach verfolgen unterschiedliche Dachkonzepte. Die Auswahl richtet sich nach Nutzung und Bausituation.
Drehbare Aluminiumlamellen verändern Sonne, Schatten und Luftdurchlass. Bei bestimmten Modellen lässt sich die Dachfläche zusätzlich zurückfahren.
Sinnvoll, wenn eine feste Dachkonstruktion mit variabler Öffnung gewünscht ist. Geschlossene Lamellen und Entwässerung ersetzen keinen beheizten Wintergarten.
Das feste Dach hält den Blick nach oben offen. Für heiße Sonnentage wird die passende Beschattung separat oder integriert geplant.
Die Glasfläche lässt sich nicht wie ein Markisentuch einfahren. Licht im Wohnraum, Reinigung und Hitzeschutz gehören deshalb von Anfang an zur Entscheidung.
Für Mittagsschatten gelten andere Anforderungen als für einen regelmäßig regengeschützten Sitzplatz. Windgrenzen, zulässige Regenbelastung und vorgeschriebene Dachstellungen prüfen wir anhand des konkreten Modells und Standorts. Textile Dächer sind keine pauschale Schneeschutzlösung.
Bedienung und Ausstattung
Motor, Funkbedienung und passende Sensoren erleichtern den Alltag. Licht und seitliche Screens oder Glaselemente sind modellabhängige Ergänzungen. Seitenabschlüsse verändern auch die Windbeanspruchung und müssen zur Anlage passen.
Befestigung und Wasser
Hauswand, Wärmedämmung, Pfostenstandorte, Fundamente und Wasserableitung werden gemeinsam geprüft. Gerade auf Dachterrassen sind Tragfähigkeit, Abdichtung und Zugang wichtige Planungsfragen.
Textile Systeme direkt vergleichen.
Auswahl aus unserem Sortiment – Ausstattung wird je Anlage abgestimmt
System
Nutzung
Bedienung & Ausstattung
Wettergrenzen
Ausstellung
WAREMA Perea P40
Flexibler Sonnenschutz mit aufrollbarem Tuch
Motor; WMS und Licht je Ausführung
Sonnenschutz; nicht mit der WeatherEdition gleichsetzen
P40 in Dornstadt aufgebaut
Perea P40 WeatherEdition / P60
Textiler Sonnen- und Regenschutz mit Wasserführung
Motor; passende Sensoren und Zusatzausstattung
Regenschutz nur in zulässiger Konfiguration und Dachstellung
Ausstellungsvariante vor Besuch klären
WAREMA Perea P70
Faltbares textiles Dach für private und gewerbliche Flächen
Motor; Licht und Zubehör modellabhängig
Wetterfeste Bespannung mit definierter Entwässerung; keine unbegrenzte Wetterfreigabe
Aufbau vor Besuch erfragen
LEINER PERGOLA SUNRAIN Q
Kubisches Faltdach; am Haus oder freistehend
Motorisches Dach; LED, Screens und Glaselemente optional
Für Regen wird das Dach abgesenkt; Wasserableitung über die vorderen Stützen
In Dornstadt aufgebaut
Wind-, Regen- und Schneegrenzen hängen von Modell, Abmessungen, Befestigung und Standort ab. Die konkreten Betriebsgrenzen werden mit der ausgewählten Anlage festgelegt; Sensoren ersetzen diese Grenzen nicht.
Kosten verständlich einordnen
Was beeinflusst den Preis?
Vergleichen Sie den vereinbarten Leistungsumfang, nicht nur den Preis des Produkts. Diese Punkte bestimmen die Kalkulation:
Dachtyp, Breite, Ausladung und Anzahl der Felder
Tuch, Gestellfarbe, Motor, Steuerung und Sensoren
LED-Licht, Screens oder seitliche Verglasung
Befestigung an der Fassade, Fundamente, Entwässerung und Zugang für die Montage
Im Angebot halten wir fest, welche Anlage und Ausstattung, Aufmaß und Montage enthalten sind. Notwendige Fundamente, Elektroarbeiten, Entwässerungsanschlüsse, Demontage und Entsorgung werden – soweit relevant – als enthaltene, zusätzliche oder bauseitige Leistung eindeutig zugeordnet.
Für die erste Beratung genügen Fotos, ungefähre Maße und Ihr Wunsch. Eine belastbare Gesamtsumme erhalten Sie auf Basis der abgestimmten Ausführung und Einbausituation.
Nein. Der Begriff allein sagt nichts über den Wetterschutz aus. Eine Sonnenschutz-Pergolamarkise unterscheidet sich von einem ausdrücklich für Regen ausgelegten Dach. Entscheidend sind Modell, Bespannung, Dachstellung, Entwässerung und die Herstellergrenzen.
Kann die Pergola freistehend montiert werden?
Das hängt vom System ab. Geeignete freistehende Anlagen benötigen tragfähige Fundamente; beim Wandanschluss muss auch die Fassade geprüft werden. Die Befestigung wird passend zum Grundstück geplant.
Was kostet eine Pergola inklusive Montage?
Eine belastbare Kalkulation braucht Maße, Dachtyp und Montagebedingungen. Wir trennen im Angebot die Anlage, gewählte Ausstattung und vereinbarten Montageleistungen. Fotos und ungefähre Maße helfen bei der ersten Einschätzung; das technische Aufmaß ersetzt das nicht.
Wer übernimmt Aufmaß und Einbau?
GSR-Ulm begleitet die Beratung, technische Aufnahme, Auswahl und Bestellung. Die Montage übernimmt unser eigenes Team. Zusätzliche Fundament-, Elektro- oder Anschlussarbeiten und deren Zuständigkeit werden im Angebot abgestimmt.
Vor der Montage klären
Brauche ich eine Baugenehmigung?
Für Pergola, Lamellendach und Terrassendach entscheidet nicht allein der Produktname. Maßgeblich sind die tatsächliche Konstruktion, ihre Größe und das Grundstück. Wir helfen Ihnen bei der Klärung.
Baden-Württemberg
Terrassenüberdachungen sind im Innenbereich bis 30 m² Grundfläche verfahrensfrei. Dachterrassen und ihre Überdachungen sind ausdrücklich ausgenommen. Die 30-m²-Regel gilt hier nicht für den Außenbereich.
Offene Pergolen werden gesondert behandelt: Sie sind verfahrensfrei, im Außenbereich jedoch nur bis 10 m² Grundfläche.
Terrassenüberdachungen bis 30 m² Fläche sind verfahrensfrei. Die aktuelle Vorschrift enthält keine zusätzliche Begrenzung auf drei Meter Tiefe. Anders als in Baden-Württemberg nennt diese Regel keinen Ausschluss des Außenbereichs.
Offene Pergolen fallen unter die gesondert aufgeführten unbedeutenden Anlagen. Die Zulässigkeit am konkreten Standort ist trotzdem zu prüfen – besonders im Außenbereich.
Gilt eine Pergola mit Lamellen oder Stoffdach noch als offene Pergola?
Nicht automatisch. Eine offene Rankkonstruktion ohne schützendes Dach ist anders zu beurteilen als ein Lamellendach oder eine wetterfeste textile Überdachung. Auch ein bewegliches oder einfahrbares Dach kann baurechtlich eine Überdachung sein. Wir klären die Einordnung der geplanten Anlage mit Ihnen und der zuständigen Stelle. Eine spätere seitliche Verglasung oder ein geschlossener Wintergarten muss ebenfalls neu geprüft werden.
Was bedeutet „verfahrensfrei“ – und wann ist ein Bauantrag nötig?
Verfahrensfrei bedeutet, dass für das Vorhaben kein Baugenehmigungsverfahren erforderlich ist. Es bedeutet nicht, dass ohne weitere Prüfung gebaut werden darf: Bebauungsplan, Baugrenzen, Abstandsflächen, Standsicherheit sowie örtliche Satzungen und gegebenenfalls Denkmal- oder Naturschutz bleiben zu beachten. Separate Befreiungen oder Erlaubnisse können notwendig sein.
Übersteigt die Überdachung 30 m² oder sind die Voraussetzungen nicht erfüllt, ist grundsätzlich eine Baugenehmigung nötig, sofern kein anderes gesetzliches Verfahren greift. Das Baurechtsamt prüft zum Beispiel, ob in Baden-Württemberg ein Kenntnisgabeverfahren oder in Bayern eine Genehmigungsfreistellung möglich ist. Deshalb die Verfahrensfrage vor Bestellung und Baubeginn klären.
Damit ist die bauplanungsrechtliche Lage des Grundstücks gemeint – nicht, ob die Terrasse draußen liegt. Eine Terrasse am Haus liegt also nicht automatisch im Außenbereich. Gerade am Ortsrand oder bei allein stehenden Gebäuden sollte die zuständige Behörde die Lage einordnen.
Wie unterstützt GSR-Ulm bei der Klärung?
Wir unterstützen Sie bei der Abstimmung mit der Gemeinde bzw. Baurechtsbehörde und stellen die verfügbaren technischen Unterlagen zur geplanten Anlage zusammen. Hilfreich sind Grundstücksadresse, Lageplan, Maße, Fotos und Angaben zu Dach und Seitenabschlüssen. Die verbindliche baurechtliche Einordnung erfolgt durch die zuständige Behörde; eine Genehmigung können wir nicht pauschal zusagen.
Stand: 24. September 2026. Allgemeine Orientierung für Baden-Württemberg und Bayern, keine verbindliche Prüfung Ihres Einzelvorhabens. Örtliche Vorgaben und die zum Planungszeitpunkt geltende Rechtslage sind zusätzlich zu prüfen.
Die Menschen hinter Ihrem Projekt
Persönlich beraten. Vom eigenen Team montiert.
Raimund Schmidt
Vertrieb & Aufmaß
Für Ihre Auswahl und die technische Aufnahme: Bringen Sie Fotos, ungefähre Maße und Ihre Wünsche mit. Gemeinsam besprechen wir die passende Lösung.
Bei der Einweisung erklären wir Bedienung und Pflege Ihrer Anlage. Für eine spätere Störung oder eine Frage zu Ersatzteilen halten Sie bitte Hersteller, Modell und – falls vorhanden – Auftragsnummer bereit und senden Sie Fotos. Unser Kundendienst klärt das weitere Vorgehen. Art und Umfang einer Wartung oder Reparatur werden nach Prüfung der Anlage abgestimmt.
Ausstellung in Dornstadt · Beratung für Ihre Region
Ansehen, vergleichen und passend planen.
In Dornstadt stehen WAREMA Perea P40 und LEINER PERGOLA SUNRAIN Q sowie das Winsol SO! Climate. Vergleichen Sie Tuch- und Lamellendach, Bedienung und räumliche Wirkung. Die konkrete Ausstattung der Ausstellungsanlagen klären wir beim Termin.